Ein Team der University of New South Wales in Australien hat mehr als eine Million Studien aus den Fachbereichen Ökologie und Evolutionsbiologie ausgewertet. Und in mehr als der Hälfte der Arbeiten zu Tieren ging es um Wirbeltiere - obwohl die gerade mal fünf Prozent der bekannten Arten ausmachen. Zu Wirbellosen wird dagegen viel weniger geforscht.
Und aus Fragebögen, die Tier-Forschende ausgefüllt haben, schließen die Studienautoren, dass da vor allem emotionale Gründe hinterstecken. Je mehr Berührungspunkte Menschen mit bestimmten Tieren hatten, desto mehr mögen sie die auch. Dazu passt, dass viele Naturdokus gerne große Säugetiere wie Eisbären, Löwen oder Elefanten zeigen.
Es gibt allerdings gute Gründe auch unbeliebtere Tiere zu erforschen: Zum Beispiel revolutionierten leuchtende Proteine aus Quallen die Zellforschung und der Speichel einer Echse half bei der Entwicklung bekannter Abnehm-Medikamente.
