Ein Team vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig hat dafür ein Trainingsprogramm für Hunde entwickelt und getestet. Etwa 30 Hunde und ihre Besitzer haben sich ehrenamtlich ausbilden lassen. Die Hunde wurden darauf trainiert, drei invasive Arten zu erschnüffeln, die in Deutschland schon weit verbreitet sind: Rotes Springkraut, Ambrosia und Flügelknöteriche. Die Tiere sollten die Pflanzen nicht berühren, sondern stehenbleiben und ihr Herrchen oder Frauchen darauf aufmerksam machen. Beim Praxisversuch machten elf Hunde erfolgreich mit - und sie erkannten invasive Arten in 75 Prozent der Fälle. Mit solchen Trainings, schreiben die Fachleute, könnten also zum Beispiel Privatleute und ihre Hunde dazu beitragen, dass invasive Arten möglichst früh entdeckt werden.
Hunde könnten dabei helfen, gefährliche invasive Arten einfacher zu entdecken.
