Ob in Hotelbetten oder auf Alpenhütten, zuletzt auch in der Redaktion des britischen Guardian:
Bettwanzen tauchen an vielen Orten der Welt auf und machen dort den Menschen zu schaffen. Bisher war die Theorie, dass die stechenden Ungeziefer sich durch Reisen, etwa in Koffern, verbreiten.
Aber eine Genanalyse im Journal of Pest Science zeigt: Bettwanzen auf verschiedenen Kontinenten haben sehr unterschiedliches Erbmaterial. Das spricht dafür, dass die Insekten schon lange verbreitet sind und über Jahrzehnte unbemerkt in Wohnungen und Städten überlebt haben. Das könnte auch ihre große Widerstandsfähigkeit erklären: Die isolierten Populationen passen sich erfolgreicher an ihre individuelle Umwelt an.
