Erste Schätzungen gehen davon aus, dass sich das Vorkommen über 25.000 bis 30.000 Hektar erstreckt - und damit in etwa so groß ist wie der Gardasee.
Das Wasser liegt in tiefen geologischen Schichten und wird durch Lehm- und Tonschichten von salzhaltigem Wasser abgeschirmt. Das ist besonders interessant, weil das Grundwasser nahe der Oberfläche in der Region zunehmend versalzt. Ein Grund dafür ist, dass Meerwasser weiter flussaufwärts vordringt - vor allem aufgrund von Trockenheit und sinkender Flusspegel. Beides Dinge, die durch den Klimawandel begünstigt werden.
Die Entdeckung stammt aus dem EU-Forschungsprojekt SWAMrisk. Noch ist aber unklar, wie viel Wasser tatsächlich rund um Venedig unterirdisch gespeichert ist und ob sich das Vorkommen nutzen lässt, ohne das ökologische Gleichgewicht der Region zu gefährden.
