Jetzt geht es vor Gericht aber darum, wer die Rettungsversuche bezahlt. Die Behörden hatten den Wal nicht retten wollen, weil sie und Fachleute Hebeversuche und Ähnliches als Tierquälerei bewertet haben. Deshalb gab es eine private Initiative von mehreren Geschäftsleuten. Ein Tauchunternehmen, das die Bergung mit organisiert hat, hat eine der Geldgeberinnen jetzt verklagt und sagt, dass mehr als 1,3 Millionen Euro noch nicht bezahlt worden seien. Die Geldgeberin sagt, die Bergung sei nicht abgelaufen wie vereinbart. Auch zwischen den Geldgebern gibt es noch Streit über Zahlungen.
Und auch das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern fordert noch Geld von der Unternehmer-Gruppe. Es geht um ungefähr 140.000 Euro für Personalkosten, die den Behörden durch die Rettungsaktionen entstanden sind.
