Wenn's in der Stadt zu teuer ist, dann überlegen viele aufs Land ziehen.

Und dafür sollten die ländlichen Räume attraktiver werden. Das fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Geschäftsführer André Berghegger sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger, während in Ballungsräumen Wohnraum fehlt, stehen in den ländlichen, vielfach strukturschwachen Regionen 1,9 Millionen Wohnungen leer. Mehr als 700.000 Wohnungen davon könnten seinen Angaben nach innerhalb der nächsten drei Monate bezugsfertig sein.

Er forderte Bund und Länder auf, das Problem nicht nur durch Mietpreisbremsen oder Wohnungsbau zu bekämpfen. Man brauche ein Gesamtkonzept, so dass ländliche Räume durch neue Verkehrswege besser angebunden werden. Auch gute Gesundheitsversorgung, erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und ein besseres Kultur- und Freizeitangebot würden das Landleben attraktiver zu machen.