Mit vollem Mund können wir Menschen nicht so gut reden. Und offenbar geht es Zwergblauwalen ähnlich mit ihren Walgesängen.
Vor der Küste von Westaustralien haben Forschende die Tiere während der Futtersaison beobachtet - wie viel Zeit sie mit Gesängen verbrachten und wie oft sie zu Futtertauchgängen aufbrachen. Im Fachmagazin Royal Society Open Science schreiben die Forschenden, dass die Wale tagsüber viel mit Futtern beschäftigt waren, Gesänge waren vor allem nachts zu hören. Das blieb so für mehrere Monate.
Die Erkenntnisse können helfen, das Verhalten der Zwergblauwale zu erforschen - ohne sie groß zu stören. Zwergblauwale sind eine von drei Unterarten der Blauwale und gelten als bedroht. Je mehr man über sie weiß, desto besser kann man sie schützen.
