Eine Psychotherapie kann uns helfen, wenn wir in schwierigen Lebensphasen stecken, wenn negative Gedanken uns beeinflussen. Auch die Achtsamkeit hilft uns in solchen Situationen. Wie das funktioniert, erklären Main Huong und Diane in diesem Podcast.

Manchmal haben wir Angst, machen uns Sorgen, sind immer müde oder können kaum aufstehen. Dann wollen wir meistens wissen, warum das so ist. Viele Menschen entscheiden sich deswegen für eine Therapie. Helfen kann uns aber zusätzlich auch die Achtsamkeit.

"Eine der zentralen Figuren, die die Achtsamkeitspraxis in den Westen brachten, ist der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh. Er reformierte die buddhistische Praxis in Vietnam, schrieb Bücher auf Englisch und machte die Achtsamkeitspraxis sehr lebens- und alltagsnah, durch verständliche Übungen wie etwa Gehmeditation."
Main Huong, Psychologin

Was tun wir in der Therapie - und was würde die Achtsamkeit dazu sagen? Darum geht es in diesem Podcast. Main Huong erläutert: "Nehmen wir den schädigenden Gedanken 'Ich bin dumm.' In der Therapie würden wir fragen: Warum glaubst du denn, dass du dumm bist? In der Achtsamkeit dagegen würden wir sagen: 'Ich bin dumm' ist einfach ein Gedanke von mir, ich kann ihn wahrnehmen und wieder ziehen lassen."