Eli Veh und ihr Mann machen sich ein schönes Wochenende in Paris. Kurz vor dem Rückflug spricht sie ein Fremder an. Er sei auf dem Rückweg von Havanna und beklaut worden, er bräuchte nun dringend 50 Euro für den Nachhauseweg. Sie geben ihm das Geld. Und er verspricht hoch und heilig, es zurück zu überweisen. Eli und ihr Mann freuen sich über die gute Tat. Bis die ersten Zweifel aufkommen. 

"Wir fanden immer wieder eine Erklärung dafür, warum unser Vertrauen doch gerechtfertigt war, aber gleichzeitig wurden unsere Zweifel immer größer. Ein total ambivalentes Gefühl."
Elisabeth Veh über Paris, Peter und die fünfzig Euro

Elisabeth Veh hat schon mal einem Fremden 50 Euro geschenkt. Zuhause, abends auf der Straße. Jemand sprach sie an und erklärte, er habe sich ausgesperrt und brauche das Geld für den Schlüsseldienst. Die beiden würden sich doch aber eigentlich kennen, er arbeite nämlich im Supermarkt um die Ecke. Elisabeth machte ihn ausfindig und verlangte ihr Geld wieder zurück. Schlussendlich stellte sich heraus, dass der Mann spielsüchtig war.