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Ihr wolltet mehr über die Ursprünge der Achtsamkeit wissen, deshalb machen die Psychologin Main Huong Nguyen und Deutschlandfunk Nova-Moderatorin Diane Hielscher in dieser Woche eine Achtsam-Folge zum Thema Buddhismus.

Zwar ist Achtsamkeit auch in westlichen Kulturkreisen zu finden, doch die meisten Achtsamkeitsprogramme, die auch therapeutisch genutzt werden, basieren vor allem auf buddhistischen Lehren.

"Buddhismus ist eine Religion, aber auch eine Philosophie. Denn wir haben keine Schöpfer im Buddhismus. Manche bezeichnen es als Geistesschulung, es hat auch viele psychologische Anteile, es ist wirklich eine Art zu leben."
Main Huong Nguyen, Psychologin

Was heißt "Achtsamkeit" ursprünglich? Wer hat den Buddhismus gegründet und warum? Warum war absolute Enthaltsamkeit nicht die Lösung für den Pfad zur Erleuchtung? Was ist noch so alles passiert damals? Um all das zu beantworten unternehmen Main Huong und Diane eine kleine Reise in die Vergangenheit.

"Vor 2500 Jahren saß da jemand und hat gesagt: 'Okay, so könnt ihr euch von eurem Leid befreien.' Mich fasziniert das jedes Mal und ich denke: Boah, das ist reine Psychologie!"
Main Huong Nguyen, Psychologin

Die Welt aktiv gestalten

Aber es geht nicht nur ums Meditieren, sondern darum, die Welt aktiv zu gestalten. Und das geht mit dem "Engagierten Buddhismus". Denn er zielt darauf ab, die Erkenntnisse aus der Meditationspraxis und den Dharma-Lehren auf soziale, politische und ökologische Situationen anzuwenden, um diese zu verbessern.

Was das genau bedeutet und wie das gehen soll, besprechen Main Huong und Diane in dieser Folge von Achtsam.