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Was Politiker und Politikerinnen über die Wahlergebnisse denken, das könnt ihr überall hören. Aber was denkt ihr darüber? Wir haben gefragt.

Jan lebt in Rostock, hat per Briefwahl die SPD gewählt und blickt ganz positiv auf die Zahlen. Nach den Prognosen der letzten Wochen hatte er auch damit gerechnet, dass es so kommt.

Jan
"Ich habe die SPD nicht wegen Olaf Scholz gewählt."

Für ihn war der Kanzlerkandidat Olaf Scholz nicht entscheidet bei seiner Wahlentscheidung. Auch wenn er findet, dass Olaf Scholz im Vergleich zu den anderen Kanzlerkandidaten noch am besten wegkam.

Für Jan zählen die Inhalte und da gefällt ihm am besten an der SPD, dass diese alles in Blick nimmt, dass nicht Klima, Wirtschaft oder Soziales einzeln im Vordergrund stehe, sondern der Mensch.

Die Hoffnung der Unionswählerinnen und -wähler

Samantha ist Anfang 20, aus Augsburg und mit 14 in die Junge Union eingetreten. Den Wahlabend feiert sie mit der CSU in München. Die CSU kommt nach ersten Ergebnissen auf 33 Prozent in Bayern, bundesweit würde sie so knapp über der 5-Prozent-Hürde landen. "Ich bin wirklich erleichtert, dass die CSU in Bayern ein starkes Ergebnis einfahren konnte", sagt Samantha. Sie hätte sich eher Friedrich Merz als Kanzlerkandidat gewünscht, aber dennoch verspricht sie sich viel von Armin Laschet.

Samantha Simbeck
© Samantha Simbeck
Samantha
"Armin Laschet ist vielleicht nicht der Lieblingskandidat gewesen, aber er kann ein starker Kanzler werden."

Wer mit wem koalieren wird, das sei ja noch alles offen. Außer das Linksbündnis, das komme aus Sicht von Samantha nicht zustande. Sie wünscht sich eine Regierung, die von der Union geführt wird. Deshalb hält sie persönlich die Ampel nicht für so gut, aber Groko oder Jamaika könnte sie sich vorstellen.

Auch FDP-Wähler haben Grund zur Freude

Marcel ist Taxifahrer aus Bonn und freut sich über das Ergebnis für die FDP.

Marcel
"Ich habe die FDP gewählt."

Er findet an der FDP gut, dass sie ganz bestimmte Themen vertritt, die für ihn wichtig sind als Unternehmer wie Gewerbesteuer. Er hält es auch für richtig, dass die FDP gegen das Tempolimit und für die Digitalisierung ist.

Marcel Hannan
© Marcel Hannan

Marcel ist noch skeptisch gegenüber der E-Mobilität: "Ob das die Zukunft in meiner Branche ist, sei mal dahingestellt."

Die Politik von Armin Laschet habe ihn nicht so überzeugt, aber in NRW würde ja die FDP mitregieren, das sei für ihn wichtig gewesen bei der Wahlentscheidung.