Podcasts als Zweitverwertung - das kennen wir schon lange. Aus Filmen, Serien oder Reportagen werden ganz zum Schluss, als letzte Vermarktungsmöglichkeit, Podcasts. Aber mittlerweile sind Podcasts so beliebt, dass selbst Hollywoodstars sich neuerdings dafür engagieren lassen. Der Podcast als Medienstar, hochkarätig besetzt.

"Homecoming" erzählt die Geschichte eines US-Soldaten, der aus dem Krieg nach Hause kommt und mit allem, was er dort erlebt hat, ziemlich alleine dasteht. Er vertraut sich einer Psychologin an, die ihm helfen will, das innere Chaos zu sortieren. Die Psychologin ist Catherine Keener ("Capote", "Being John Malkovich"), der Soldat ist Oscar Isaac ("Inside Llewyn Davis", "Star Wars") und trotzdem ist das Ganze weder ein Film noch eine Serie. Es ist ein Podcast, als solcher geplant, als solcher aufgenommen, als solcher vermarktet. Ein neuer Trend unter Hollywoodstars, wie es scheint. Simone Schlosser hat sich für uns mit dem Regisseur der Audio-Serie, Eli Horowitz, getroffen.

Unwissenheit ist aller Gerüchte Anfang! Seit einiger Zeit hält sich ein merkwürdiger Dissens im Netz, rund um den Film "To The Bone". Ein Drama über eine junge, magersüchtige Frau (Lily Collins), die als letzte Chance in eine ärztlich betreute Wohngruppe kommt. Der Vorwurf: Die Serie verharmlose oder verherrliche sogar Essstörungen. Tom Westerholt kann diese Kritik nicht verstehen. Sowohl die Regisseurin als auch die Hauptdarstellerin wüssten genau, wovon sie sprechen, weil sie beide Erfahrungen mit Magersucht gemacht hätten.  

"Valerian" ist in Frankreich ein extrem berühmter Science-Fiction-Comic, und das schon seit vielen Jahren. Ebenfalls viele Jahre hat Regie-Legende Luc Besson gebraucht, um daraus jetzt einen Real-Film zu drehen. "Valerian - Stadt der 1000 Planeten" startet diesen Donnerstag, mit Cara Delevingne und Dane DeHaan in den Hauptrollen. Wir gucken in das bildgewaltige Science-Fiction-Gewitter auf der Leinwand, außerdem hat Anna Wollner mit dem Macher, Luc Besson, gesprochen.