April 1937, Spanischer Bürgerkrieg. Deutsche Kampfflieger bombardieren im Dienste General Francos die nordspanische Stadt Guernica. Hunderte Zivilisten verlieren ihr Leben, die Stadt wird fast vollständig in Schutt und Asche gelegt. 

Es waren Piloten der Legion Condor, eine während des Spanischen Bürgerkriegs verdeckt operierenden Luftwaffeneinheit der deutschen Wehrmacht, die damals gemeinsam mit italienischen Kampffliegern Guernica (baskisch: Gernika) angriffen

​Hitlers Flieger im Spanischen Bürgerkrieg

Sie hatten durch diesen und weitere Einsätze im Dienste General Francisco Francos erheblichen Anteil daran, dass er mit seinem Militärputsch Erfolg hatte. Die Bombardierung der kleinen Stadt östlich von Bilbao erlangte dabei weltweite Bedeutung.

Der Mythos der Internationalen Brigaden lebt

Als Anfang Juli 2017 militante Linksradikale gegen den G20-Gipfel in Hamburg demonstrieren, lebt der Mythos der Internationalen Brigaden des Spanischen Bürgerkriegs wieder auf. Offenbar setzen einige der Demonstranten ihren "Kampf gegen das System" mit dem Widerstand gegen den Faschismus in Spanien gleich, obwohl beides nicht miteinander vergleichbar ist. 

Was ihr noch in Eine Stunde History hört:

  • Stefanie Schüler-Springorum vom Zentrum für Antisemitismusforschung  der TU Berlin über die politischen Interessen Deutschlands am Spanischen Bürgerkrieg.
  • Carlos Collado Seidel, Historiker und Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums, über die Internationalen Brigaden, die auf Seiten der Republikaner gegen den Franco-Putsch kämpften
  • Matthias Drobinski, Journalist der Süddeutschen Zeitung, hat bei den gewalttätigen Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg ideologische Anknüpfungen an die Internationalen Brigaden entdeckt 
  • Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Matthias von Hellfeld über die politische Lage in Spanien zu Beginn der 30er Jahre