Get well soon bringt Liebe mit. Elias wird mit der Single "Revolution" bekannt. Und die britische Band Vant punktet mit gesellschaftskritischen und politischen Texten. Das und mehr in Eine Stunde Musik.

Heute darf in der Eine Stunde Musik offiziell gekuschelt werden. Wie passend, dass sich Konstantin Gropper von Get Well Soon dann auch gleich mal dem Thema Liebe mit einem ganzen Album widmen wird. "Love" heißt es, erscheint am 29. Januar und ist ein reines Pop-Konzept-Album.

Im dazugehörigen Video konnte Kinofan Gropper den deutschen Hollywoodschauspieler Udo Kier verpflichten, der eine ganz eigene und doch sehr spookige Geschichte einer Liebe erzählt. Im März sind Get Well Soon dann mit den neuen Liebessongs auf großer Deutschlandtour unterwegs.

Weitere kuschelige Momente könnt ihr heute Abend mit der ersten EP von dem schwedischen Soulsänger Elias erleben. Die hat der große blonde Sänger mit der dunklen und rauen Soulstimme am letzten Freitag veröffentlicht. Drauf sind sechs Songs. Die Single "Revolution" hat ihn ja schon über Schwedens Grenzen hinaus bekannt gemacht. Bis der ehemalige Gospelsänger damit aber wieder live zu sehen sein wird, dauert es noch etwas. Seine Tour, die eigentlich jetzt im November stattfinden sollten, wurden auf nächstes Jahr Mai verschoben.

Damit wir in Eine Stunde Musik aber nicht komplett verweichlichen, gibt es auch noch richtig harte Rockgitarren von der britischen Band Vant, die in ihrer Heimat gerade mega gehyped wird. Und das neben der Musik vor allem für ihre gesellschaftskritischen und politischen Texte, die bei der jungen Generation Großbritanniens gerade sehr gut ankommen. Kein Wunder also, dass Vant, obwohl sie noch kein Album raus gebracht haben, schon als Support für Royal Blood oder The Bohicas spielen durften.

Und natürlich darf auch unsere weibliche britische Girlpower heute Abend in Form von Lianne La Havas und den Newcomerinnen Izzy Bizu und Anne-Marie nicht unerwähnt bleiben. Lianne veröffentlicht mit "Green & Gold" gerade die dritte Single aus ihrem neuen Album "Blood". Izzy Bizu und Anne-Marie Die letzten beiden sind übrigens heiß gehandelt für eine Nominierung der BBC-"Sound of 2016"-Liste, die den Sound wegweißend für das kommende Jahr voraussagt.