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Das Netz ist mehr als Fake News und Hatespeech. Der Grimme Online Award zeichnet hochwertige Online-Angebote aus. Warum nicht alles schlecht im Netz ist, klären wir mit der Grimme-Direktorin Frauke Gerlach.

29 Angebote stehen in diesem Jahr auf der Nominiertenliste des Grimme Online Awards. Die Macher blicken gespannt auf den Freitagabend, dann werden bis zu acht Preise, sowie ein Publikums- und Klicksafepreis in Köln vergeben. 

Die Großen dominieren den Grimme Online Award

Der Blick auf die Nominiertenliste zeigt, dass in diesem Jahr neben einem Chatbot auch vor allem 360-Grad-Videoangebote gefragt sind. Allerdings dominieren vor allem große Anbieter das Feld. Haben kleine Netzangebote inzwischen keine Chance mehr? Darüber und über die publizistischen Trends im Internet reden wir einen Tag vor der Verleihung mit der Grimme-Direktorin Frauke Gerlach. 

Warum es Qualität im Netz schwer hat

Egal ob Fake News, Hatespeech oder emotional aufgeladene Debatten: Qualitative Angebote im Netz stehen vor besonderen Herausforderungen. Das sehen wir in den aktuellen Debatten um das Netzdurchsetzungsgesetz von Justizminister Heiko Maas um gegen Hatespeech bei Facebook vorzugehen oder aber auch die Debatte um die umstrittene Antisemitismusdoku "Auserwählt und ausgegrenzt". Auch darüber reden Daniel Fiene und Dennis Horn mit Frauke Gerlach. 

Die Zukunft des Grimme-Preises

Dabei geht es auch um die Zukunft der bekannten Medienpreise des Instituts: Wie müssen sich der Grimme-Preis für das Fernsehen, der Onlineaward, aber auch die Jury-Arbeit für den Deutschen Radiopreis verändern? Die Medien verschmelzen immer mehr - was heißt das für die Preise?

Diskutiert mit uns!

Unser wöchentliches Medienmagazin gibt es auch als Podcast. Abonniert "Was mit Medien" via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Dennis Horn über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.