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Der Journalismus und die Medien stecken in einer Krise - ausgerechnet in einer Zeit, in der sie mehr gebraucht werden denn je. Warum das so ist, klären wir in Eine Stunde Was mit Medien.

"Weil die Digitalisierung die Medien verändert, sollten wir Journalisten ein neues Verhältnis zu unseren Lesern entwickeln. Sie sind kritischer und mächtiger, als vielen von uns lieb ist", schreibt Cordt Schnibben im aktuellen Spiegel. Er hat für seinen Artikel "Knast, wenn du lügst!" mit bekannten Journalisten wie Claus Kleber oder Wolf Schneider gesprochen, um herauszufinden, warum der Journalismus in der Krise steckt, in einer Zeit, in der er mehr gebraucht wird denn je. Zusammen mit Cordt Schnibben machen sich Herr Pähler und Dennis Horn auf die Suche nach Antworten.

Content-Marketing Conference

Genauso mit dem Unternehmensberater Thomas Knüwer, dessen Agentur sich unter anderem auf Content Marketing spezialisiert hat und Unternehmen dabei berät, zu ihren eigenen Medien zu werden. Diese Marketingform ist zurzeit Thema eines eigenen Kongresses: der Content-Marketing Conference in Köln. Wie frei von äußeren Einflüssen können dabei aber die Journalisten bleiben? Könnte auch eine solche Zukunft Misstrauen schaffen, in der Marketing und Journalismus mehr und mehr zusammenwachsen?

Wie schwierig ist es außerdem für Journalisten, weiter unabhängig zu berichten? Darüber sprechen wir mit Pauline Tillmann, die als freie Korrespondentin in St. Petersburg arbeitet.