Constantin Schreiber ist nicht nur ein gewöhnlicher Nachrichtenjournalist. Er moderiert bei N-TV die erste regelmäßige Sendung für Flüchtlinge. Im ägyptischen Fernsehen hat er auch ein eigenes Format. Seine Kenntnisse der arabischen Welt sind zur Zeit sehr gefragt.

Was können Medien für Flüchtlinge in Deutschland machen? Wie reagieren arabische Medien auf den Terror in Paris? Ist der zu 1000 Peitschenhieben verurteilte Blogger Raif Badawi begnadigt worden? Und wie tickt eigentlich Deutschland, sprich: Wie kommt unsere Kultur bei Flüchtlingen aus der arabischen Welt an? Diese Fragen bestimmen derzeit den Alltag des Journalisten Constantin Schreiber. Bei Daniel Fiene und Herrn Pähler berichtet der Jurist, was ihn an der arabischen Welt fasziniert und was ihn bei seiner Arbeit umtreibt.

Vermittler zwischen Deutschland und der arabischen Welt

Der 36-Jährige hat in diesem Jahr das Buch "1000 Peitschenhiebe" herausgebracht. Es ist ein Band mit den gelöschten Texten des verurteilten saudischen Bloggers Raif Badawi. Seit einigen Tagen gibt es das Gerücht einer Begnadigung, doch eine Bestätigung steht noch aus. Constantin Schreiber spricht Arabisch und nutzt das zum Beispiel für Recherchen, wie die arabischen Medien auf den Terror in Europa reagieren.

Seit einigen Monaten produziert Schreiber für N-TV das arabische Flüchtlingsformat Marhaba. Zunächst für das Netz, jetzt möchte N-TV die Sendung auch im Programm ausstrahlen. Aber auch im arabischen Fernsehen ist er bekannt. Er moderiert dort eine Wissenschaftssendung bei einem ägyptischen Sender. Derzeit arbeitet er an dem Buch "So tickt Deutschland!", in dem er beschreiben möchte, wo die Unterschiede zur arabischen Welt liegen und wie Flüchtlinge bei uns ankommen.

Eine Stunde Medien im Netz

Unser wöchentliches Medienmagazin gibt es auch als Podcast. Abonniert "Eine Stunde Was mit Medien" hier via iTunes oder RSS. Während der Sendung könnt ihr mit uns direkt und über unsere Moderatoren Herr Pähler und Daniel Fiene über Twitter kommunizieren.