US-Präsident Donald Trump zündet im Kampf gegen die vermeintlichen "Fake News" der Medien die nächste Eskalationsstufe: Sein Team verbreitet wöchentlich "Real News". Unser Check zeigt eines: Das sind vor allem Fake News.

Es klingt paradox, ist aber so: US-Präsident Donald Trump will gegen "Fake News" vorgehen, verbreitet sie aber selber. Das geht aus einer Analyse des Kommunikationswissenschaftlers Klaus Kamps hervor: 

"Es ist ein bisschen lustig, wenn es nicht so ernst wäre. Das ist klassische politische Werbung - PR, wenn Sie es so wollen."

Trump hat seit seiner Amtsübernahme immer schärfer gegen die traditionellen Medien geschossen: Zu seinen Lieblingsfeinden gehören CNN, die "Washington Post" oder "New York Times". Er wird nicht müde, ihnen "Fake News" zu unterstellen. Um dies zu unterstreichen, veröffentlicht sein Team nun wöchentlich "Real News".

Trump verspricht echte und ungefälschte Nachrichten, die endlich ungefiltert über Twitter und Facebook sein Volk erreichen sollen. Doch diesem Anspruch wird das Ergebnis nicht gerecht, wie unser Check mit Klaus Kamps zeigt. Der Kommunikationswissenschaftler von der Hochschule der Medien in Stuttgart ist zu Gast in unserem Medienmagazin.

Außerdem schauen Daniel Fiene und Herr Pähler auf die neue Deutschlandfunk-App Dlf Audiothek: Nicola Balkenhohl war an der Entwicklung beteiligt und gibt einen Blick hinter die Kulissen

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