Amundsen oder Scott? 1911 lieferten sich die beiden Polarforscher und ihre Teams einen Wettlauf zum Südpol. Leider setzte Scott eher auf Ponys statt auf Hunde.

Am 14. Dezember 1911 erreicht der Norweger Roald Amundsen als erster Mensch den Südpol. Damit haben er und sein Team das Wettrennen gegen Robert Scott gewonnen. Der Brite war fast zeitgleich zur Eroberung des Südpols aufgebrochen.

Amundsen war jedoch viel besser vorbereitet. Er legte vor der Mission Depots mit Nahrungsmitteln und für Ausrüstung an. Vor allem aber setzte er auf das bessere Transportmittel, nämlich auf viele Hunde und auf Schlitten. Scott und sein Team hingegen zogen mit weniger Hunden los. Stattdessen nahmen sie zusätzlich Ponys mit.

Archivfoto zeigt den norwegischen Polarfoscher Roald Amundsen; Foto: dpa
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Der Norweger Roald Amundsen war einfach besser vorbereitet. Er gewann und war der erste Mensch am Südpol.

Doch die Ponys sanken ein im Schnee und im Eis. Scott und sein Team stapften teils zu Fuß durch die Antarktis. Die Mission endete für ihn und sein Team in der Katastrophe. Auf dem Rückweg zum Basislager ging der Proviant aus. Im März 1912 starb Scott.

Duell im Eis

Das soll aber niemand abschrecken heutzutage in die Antarktis zu reisen. Scott war einfach auch schlecht vorbereitet. Für unsere Tapfertypen suchen wir mutig Hörerinnen und Hörer, die mit uns die Antarktis entdecken wollen, und zwar echt gut vorbereitet.

(Korrektur: Im Audio haben wir aus Versehen Road Amundsen schon am 11. Dezember 1911 gewinnen lassen. Es war aber am 14. Dezember 1911.)