Ihre Musik kommt in einem guten akustischen Umfeld einfach besser rüber. Deshalb tritt Agnes Obel öfter in Räumen auf, in denen in erster Linie Klassik stattfindet. Und deshalb war klar: Wenn sie schon einmal in Köln ist, dann laden wir Agnes Obel ein. In unseren Kammermusiksaal. Das Ergebnis dieser Session – die Songs "Familiar" und "It’s happening again". 

"Ich bin ein Ohrenmensch, ich kriege meine Ideen von Klängen, Tönen und von der Akustik und der Stimmung in einem Raum."
Agnes Obel

Agnes Obel macht sensible Musik und einen solchen Sound verbindet man eigentlich mit akustischen Instrumenten. Tatsächlich aber haben Agnes und ihre drei Mitmusikerinnen Charlotte, Xristina und Louisa bei unserer Deutschlandfunk-Nova-Session eine ziemliche Materialschlacht veranstaltet, gefühlt mehrere Kilometer Kabel verlegt und tonnenweise digitale Geräte in den Kammermusiksaal geschleppt. Wir geben zu: Wir sind ziemlich beeindruckt, wie die vier Ladys mit so sehr elektronischen Mitteln etwas so Emotionales entstehen lassen!