Die Kelly Family ist wieder auf Tour. Da kann man die Augen verdrehen, herzlich drüber lachen oder die Gelegenheit nutzen, sich einmal anzusehen, wie die Fans von damals heute aussehen. 

Unsere Autorin war in jungen Jahren großer Kelly-Family-Fan. Zuerst war sie in Paddy verliebt, später in Angelo, die Lieder kannte sie alle - und kennt sie noch. Beim Konzert in Dortmund fand sie sich irgendwann inmitten tausender anderer gealterter Fans wieder, die die Songs von damals mitschmetterten - und es irgendwie gut fanden. Sie selbst eingeschlossen. 

"Die Leute liegen sich in den Armen, tanzen, weinen, lachen. Es ist wie Bravo lesen oder Viva gucken - eine nette Erinnerung an ein früheres Selbst."
Theresa Hübner, Deutschlandfunk Nova
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Den meisten Dortmunder Konzertbesuchern wird es so gehen wie unserer Autorin: Sie werden sich musiklalisch weiter entwickelt haben, ihnen wird das Konzert auch vorgekommen sein, wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Aber vielleicht wurden bei ihnen auch die schönen Gefühle von damals geweckt. Auch wenn aus dem süßen Angelo inzwischen ein Mittdreißiger und fünffacher Vater geworden ist.   

"Der kräftige Kerl, der da vorne in die Drums haut, hat mit 'meinem' Angelo von damals nicht mehr viel gemeinsam. Niedlich ist da nicht mehr viel."
Theresa Hübner, Deutschlandfunk Nova

Nach zwei Stunden Kelly-Konzert resümiert unsere Autorin: Das Herzklopfen ist ausgeblieben, das neue Album wird sie sich nicht kaufen, aber es war schön. In Maßen. 

Noch ein Kelly-Fan outet sich: