Kathrin Manthey, hat Geografie studiert und abgeschlossen. Dann hat sie gemerkt: ich möchte was mit meinen Händen machen und eine Kochausbildung begonnen.

Sie arbeitet zur Zeit auf dem Beilagenposten. Das klingt vielleicht langweilig, ist aber gerade jetzt, wenn die Gemüsezeit wieder beginnt durchaus spannend. Mittlerweile Kathrin im dritten Lehrjahr. Statt zur klassischen Berufsschule geht sie in eine Eliteklasse für Spitzenköche in Koblenz, eine Art Internat für die Nachwuchsköche. Vormittags lernt sie in einer Berufsschule alles was man als Koch theoretisch über Lebensmittel wissen muss, nachmittag widmen sich die Schüler der feinen Kochkunst.

Experimentieren, Fermentieren und Champagner

Geleitet wird die Schule von der IHK Koblenz und "Jeunes Restaurateurs", einer Vereinigung von Spitzenköchen. Allerdings kostet diese Schule 2650 Euro pro Jahr. Kathrin zahlt selber dafür und wird ein wenig von ihren Eltern gesponsert. Kathrin meint, dass es sich lohnt: Sie darf mit teuren Lebensmitteln experimentieren, wie Königskrabben, es gibt einen eigenen Kräutergarten und die Nachwuchsköchen probieren sich mit neuen Techniken wie Fermentation zum Beispiel. Und dazu gibt es noch Champagner-Schulungen.