Verlassen von der Mutter, Vater gestorben - Millie ist mit ihren siebeneinahlb Jahren auf sich allein gestellt. Sie ist die Heldin in Brook Davis Debütroman "lost & found". In der deutschen Übersetzung "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Ulrike Becker ist er das perfekte Buch für den Moment, in dem du noch winkst, obwohl der Zug längst abgefahren ist.

Denn Millie Bird wartet. Täglich. Stundenlang. In einem Einkaufszentrum. Unter einem Ständer mit Riesen-BHs. Millie hält Ausschau nach ihrer Mutter, heftet einen Zettel an den Ständer, falls die Mutter sie übersieht. Zwischen den Riesen-BHs. Doch die Mutter taucht nicht auf. Auch nicht, als Millie beginnt, in dem Einkaufszentrum in anderen Abteilungen zu suchen.

Milie trifft auf Karl, der seine Finger nicht still halten kann. Karl, der Tasttipper, ist Witwer und aus dem Altenheim abgehauen. Jeden Tag kommt er ins Einkaufszentrum. Ohne Plan. Millie muss sich vor der Polizei verstecken, nachdem sie im Einkaufszentrum entdeckt wird. Karl hilft ihr bei der Flucht. Millie sucht Schutz in ihrem früheren Zuhause. Gegenüber wohnt eine unheimliche alte Frau. Agatha ist 82 Jahre und Witwe. Millie bettelt bei ihr um etwas zu essen.

Auf der Suche nach Antworten

Millie forscht nach Antworten auf den Tod und das Leben. Sie sammelt tote Dinge. In einem Heft führt sie Buch: "Nr. 28: Mein Dad". Dazwischen liegen tote Insekten oder andere kleine Tiere. Sie fragt andere, was mit den Dingen passiert, wenn sie tot sind.

Agatha beschließt Millie zu helfen. Gemeinsam mit Karl machen sich Agatha und Millie auf die Suche nach Antworten und nach Millies Mutter. Dann beginnt ein Roadmovie bis zum Flughafen nach Melbourne, wo die drei Millies Mutter vermuten.

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