Die Peng-Laboranten sind sich ja vor nichts fies. Aber das ist dann doch extra eklig. Es geht um das Beobachten von Hunden beim Scheißen.

Natürlich hat das Ganze einen wissenschaftlichen Hintergrund. Hunde erleichtern sich signifikant häufiger mit Längsachse in Nord-Süd-Richtung als beliebig ausgerichtet - und zwar vor allem dann, wenn das Erdmagnetfeld ruhig ist.

Der Magnetsinn steuert die Orientierung

Das macht der Magnetsinn möglich. Vom Magnetfeld der Erde wird auch bei anderen Tieren das Orientierungsverhalten mitgesteuert, wie etwa das Weiden und Rasten bei Kühen oder Hirschen, der Landeanflug bei Wasservögeln oder die Längsachsen-Ausrichtung bei Karpfen in runden Plastikwannen auf tschechischen Weihnachtsmärkten.

Dieser Magnetsinn ist zurzeit bei rund 50 Tierarten nachgewiesen. Also ein interessantes Phänomen. Deshalb ist auch die Hundekackforschung wichtig. Aber besonders interessant war bei der Hundestudie die Erhebung der Forschungsdaten, so besonders, dass die Ig-Nobel-Jury bei der Preisverleihung 2014 einfach nicht vorbei konnte. Damit verschaffte die Jury der Hundescheiße einen weiteren Höhenflug an weltweiter Aufmerksamkeit - und auch Nachforschung in unserem PENG! Labor.

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