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Der Coronavirus-Podcast des Virologen Christian Drosten gehört derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Podcasts. Mehrmals hat Drosten Medien für den Umgang mit seinen Aussagen getadelt. Ist seine Kritik berechtigt?

Das Coronavirus hat ihn bekannt gemacht: Professor Christian Drosten, der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, nimmt sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, um die Menschen per Podcast auf dem aktuellen Stand zu halten. Im "Coronavirus-Update" nähert er sich der Pandemie unaufgeregt und verständlich, aber trotzdem klar und deutlich.

Mit den Interviews mit Christian Drosten hat der NDR einen der erfolgreichsten deutschen Podcasts überhaupt an den Start gebracht - manche sprechen vom deutschen "Serial"-Moment.

Drosten aber fühlt sich in seiner neuen Rolle als Mensch der Öffentlichkeit offenbar nicht durchgehend wohl. Schon einige Male hat er die Reichweite seines Podcasts dafür genutzt, deutliche Kritik an Journalisten und Medien in Deutschland zu äußern. Doch wie sehr trifft diese Kritik? Eine Analyse.

Außerdem...

  • Weltweit droht Medien durch wegbrechende Werbegelder eine Krise.
  • In den letzten Wochen hat sich die Mediennutzung online, aber auch in traditionellen Medien verändert: Johannes Klingebiel von der Süddeutschen Zeitung gibt den Überblick.
  • Und: Rund um das Coronavirus haben auch Falschinformationen Hochkonjunktur. Dazu: David Schraven von den Correctiv-Faktencheckern und Guido Bülow von Facebook.