Die Generation Y hat genaue Vorstellungen davon, wie ein gelungenes Berufsleben aussehen soll und ist davon überzeugt, dass Arbeitslosigkeit keine ernsthafte Option ist.

Die Generation Y, zwischen 1980 und 1999 geboren, ist gut ausgebildet, technologieaffin und wird gerne als eine Ansammlung von Selbstverwirklichern verschrien. Eine Studie mit 19.000 Personen aus 25 Ländern, hat untersucht, wie sehr sich die Millennials von der übrigen berufstätigen Bevölkerung unterscheiden.

Fast alle Befragten sehen ihre Zukunft optimistisch und glauben daran, später richtig Karriere zu machen. Wichtig dafür sind gute berufliche Fähigkeiten und das richtige Engagement am Arbeitsplatz. Zwar soll auch ein gutes Gehalt am Ende dabei rausspringen, aber auch andere Aspekte werden wichtiger.

Millennials arbeiten länger als jede Generation zuvor

Nicht zuletzt liegt den Befragten ein sicherer Arbeitsplatz am Herzen, für den die meisten auch lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen. Millennials arbeiten in Deutschland im Schnitt 43 Stunden pro Woche und über die Hälfte glaubt, auch mit mehr als 66 Jahren einem Beruf nachgehen zu müssen. Jeder Zehnte denkt sogar, dass er sein ganzes Leben lang nicht ohne Arbeit auskommen wird.

Aber selbst wenn es so kommen sollte, wollen fast 90 Prozent nicht einfach stur Karriere machen, sondern immer mal wieder Unterbrechungen einbauen, um mehr Freizeit zu haben. Ausdruck einer selbstbewussten Generation, die nicht allzu viel Angst vor der Arbeitslosigkeit hat.