Bestimmte Dinge beschäftigen dich im Moment sehr? Du hast das Gefühl, in einer Situation zu stecken, die du nicht alleine klären kannst? Du weißt nicht mehr, wie es weitergehen soll? Hier findest du einige anonyme Beratungs- und Seelsorge-Angebote.

Telefonseelsorge

Eine erste Anlaufstelle ist die Telefonseelsorge. Sie ist rund um die Uhr besetzt. Du kannst kostenfrei unter 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 anrufen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, per Chat oder Mail Beratung in Anspruch zu nehmen.

Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es die (kostenfreie) Nummer gegen Kummer: 116 111. Dort erreichst du montags bis samstags zwischen 14 und 20 Uhr professionelle Ansprechpartner*innen und kannst dir erste Hilfe holen.

Für Menschen muslimischen Glaubens bietet auch das Muslimische Seelsorge-Telefon Beratung: 030 - 44 35 09 821 (24 Stunden, kostenfrei).

Beratung zu Therapiemöglichkeiten

Kommt eine Therapie für mich infrage? Welche Therapieform eignet sich? Und wie finde ich einen Therapieplatz? Der Verein Pro Psychotherapie e. V. hat hier Infos zusammengestellt, die dir helfen können, genau diese Fragen zu klären.

Weitere Hilfsangebote

Bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) findest du Informationen zu weiteren Beratungsangeboten und Selbsthilfegruppen.

Universitäten bieten in der Regel auch eigene Hilfsangebote - auch hier lohnt sich eine Anfrage. Viele Unis haben außerdem sogenannte Nightlines, bei denen du nachts mit jemandem sprechen kannst.

Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt sind das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 - 116 016 (24 Stunden, kostenfrei). Auch der Weiße Ring bietet einen anonymen Telefondienst unter der Rufnummer 116 006 (24 Stunden, kostenfrei) sowie eine Onlineberatung.

Bei Suizidgefahr

Du weißt keinen Ausweg und hast konkrete Selbstmordgedanken? Bitte hol dir Hilfe! Du kannst dich telefonisch an den Psychiatrischen Bereitschaftsdienst wenden: 116 117 (24 Stunden, kostenfrei), dich direkt in der Notfall-Aufnahme einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie melden oder den Notruf 112 wählen.