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Millionen von Fans weltweit kennen den Deutschkanadier Alexander Ludwig als Björn Eisenseite aus der Serie "Vikings". In seiner neuen Serie "Heels" spielt er jetzt einen Dorf-Wrestler, der es in eine der großen US-Ligen schaffen will. Im Gespräch mit uns erzählt er, wie hart der Dreh wirklich war und was er "Vikings" bis heute verdankt.

Als Alexander Ludwig 2014 in der zweiten Staffel von "Vikings" die Rolle von Ragnar Lothbroks Sohn Björn übernahm, war die Serie gerade mal mühsam auf dem kanadischen Sender History Television zu finden. Heute, sieben Jahren später, ist sie ein weltweites Phänomen, läuft alleine hier bei uns auf Amazon, Netflix, Sky und Joyn und hat Millionen von Fans. Für Ludwig war es der internationale Durchbruch – parallel war er im Kino auch im ersten Teil von "Tribute von Panem" und neben Will Smith in "Bad Boys for Life" zu sehen.

"Heels": Die US-Amateur-Wrestling-Szene im Fokus

Jetzt spielt er ganz neu in der Serie "Heels" (Starzplay) den jungen, aufstrebenden US-Amateur-Wrestler Ace Spade, der sich in einer Liga auf dem platten Land gegen seinen älteren Bruder Jack ("Arrow"-Star Stephen Amell) durchsetzen will. Wir sprechen mit ihm über die echten Schmerzen im "Fake"-Sport Wrestling, über Fan-Begegnungen auf offener Straße und seine parallele Country-Musiker-Karriere.

Alexander Ludwig erzählt beispielsweise von den Gefahren, die entstehen, wenn sich gerade im Amateur-Wrestling einer der Kämpfer nicht mehr an das Skript und die Regeln hält. Denn das könne in einer Live-Situation sehr schnell gefährlich werden.

"Natürlich ist die Story eines Wrestling-Kampfes grundsätzlich vorher abgesprochen und geskriptet. Aber was, wenn jemand plötzlich nicht mehr nach den Regeln spielt? Wenn jemand unter Adrenalin sagt: Fuck you, ich werde diesem Typen jetzt richtig eine rein hauen!" 
Schauspieler Alexander Ludwig über die Wrestling-Kämpfe in den Amateur-Ligen

Carrey Mulligan in "Promising Young Woman"

Neu im Kino ist diese Woche "Promising Young Woman" mit Carey Mulligan als junge Medizinstudentin. Nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin bricht sie das Studium ab und führt ein Doppelleben: Abends tut sie in Kneipen so, als sei sie betrunken und damit "leichte Beute" für Männer, die das ausnutzen wollen. Denen erteilt sie dann eine Lehre, die sie nicht mehr vergessen werden.

Geschrieben und inszeniert von der jungen Regisseurin Emerald Fennell, die für ihren Debüt-Spielfilm dieses Jahr direkt einen Oscar für das beste Drehbuch bekommen hat. Anna Wollner hat den Film für uns gesehen und berichtet.

Biopic "Shane" über Irish-Folk-Punk-Legende Shane McGowan

Außerdem startet diese Woche das sehr bewegende Biopic "Shane" über Shane McGowan, den Sänger und Songschreiber der legendären Irish-Folk-Punk-Band "The Pogues". McGowan trinkt seit er zehn Jahre alt ist. Viele, unterschiedlichste Droge kamen bis heute dazu. Heute ist er 64 Jahre alt. Shane McGowan gilt als einer der größten Song-Poeten der vergangenen 40 Jahre.

Julien Temple hat hier fantasie- und respektvoll Regie geführt, McGowans langjähriger Freund Johnny Depp hat den Film produziert. Herausgekommen ist das Mosaik eines schier unglaublichen Lebenswerks in 120 Minuten.

"Escape-Horror-Franchises" und das Problem mit der Unglaubwürdigkeit

Als der Film "Cube" 1997 heraus kam, war der außergewöhnliche Thriller im Jahr darauf sogar ein Berlinale-Film und etwas wie "Escape-Horror" gab es eigentlich noch gar nicht. Mittlerweile ist es ein eigenes Genre, es gibt immer mehr Filme in diese Richtung.

So auch "Escape Room" von 2019: Eine Handvoll Teenager wird geködert, einen Escape-Room zu testen, nicht wissend, dass aus dem vermeintlichen Abenteuerspielplatz niemand mehr lebend herauskommen soll. In der Fortsetzung, ab Donnerstag (19.08.2021) im Kino, sind noch zwei Charaktere der Crew von 2019 dabei: Zoe und Ben, die auf der Spur der Hintermänner von damals nach New York reisen, um dort wieder in eine Escape-Room-Falle zu tappen. Alles beginnt von vorne und zeigt uns das größte Problem des Escape-Horror-Franchises auf: Unglaubwürdigkeit.