Die Hersteller LG und Samsung haben angekündigt, zwischen Juli und September 2017 Smartphones mit faltbaren Displays auf den Markt zu bringen. Und auch Google ist wohl konkret an dem Thema dran.

An seinem Smartphone nervt unseren DRadio-Wissen-Netzexperten Konstantin vor allem der manchmal schlechte Empfang. Oder das langsame Internet. Was ihm aber auch gefallen würde: Ein größeres Display - aber so, dass sich das Handy dann auch noch in der Hosentasche transportieren lässt.

Für Konstantin und andere, die dieses Problem haben, ist vielleicht bald Rettung in Sicht. Es gibt verschiedene Konzepte. Von der Samsung-Variante wurden zwei Grafiken geleakt - von denen weiß man aber bisher nicht, ob die wirklich echt sind. Macht aber nichts, sagt Konstantin. Denn sie zeigen so oder so was möglich ist.

Variante 1: Das Buchformat

  • Das Smartphone ist so groß wie ein normales Smartphone heute
  • Im geschlossenen Zustand hat der User ein Display vorne und eins hinten
"Wenn man das Display auseinanderfaltet, ist es doppelt so groß - wie Cover und Rückseite eines Buches, wenn man es aufgeklappt auf den Tisch legt."
Konstantin Zurawski, DRadio-Wissen-Netzexperte

Variante 2: Der Flyer

  • Das Smartphone sieht aus wie ein Flyer, der zwei Mal gefaltet ist
  • Das Display wird zu einem aufgefaltet, das dreimal so groß ist wie das herkömmliche

Die beiden Varianten sind nur Beispiele. Durch die Falttechnik haben die Entwickler viele Möglichkeiten. Auch die ausrollbaren Displays kommen noch dazu. Das verhältnismäßig kleine Display der heutigen Smartphones ist wirklich einer der großen Nachteile der aktuellen Geräte, meint Konstantin.

"Wenn man einen Film gucken will, macht man sich die Augen kaputt. Und vernünftig einen längeren Text schreiben geht sowieso nicht."
Konstantin Zurawski, DRadio-Wissen-Netzexperte

Mit einem Tablet oder einem Notebook geht das natürlich alles besser. Wenn das Smartphone jetzt aber dank falt- oder ausrollbarer Displays wandelbar wird, bekäme das Smartphone noch mal eine ganz andere Stellung: Es könnte dann noch universeller einsetzbar sein und vielleicht sogar zur Work- und Mediastation werden.

All in One

Das Smartphone als "All-in-One"-Gerät ist keine unrealistische Zukunftsvision, glaubt Konstantin. Es wäre bequem und - sofern Leistung und Speicherplatz vorhanden sind - äußerst praktisch.

  • Wenn wir ein Tablet brauchen, falten wir das Display auseinander
  • Wenn wir ein Notebook brauchen, machen wir das genauso und schließen noch eine drahtlose Tastatur und Maus an
  • Und, wenn das Smartphone unser stationärer Arbeitsplatzrechner werden soll, stecken wir es in eine Docking-Station und nutzen es mit externem Monitor, Tastatur, Maus, Drucker und Lautsprechern