• Abonnieren
  • Spotify
  • iTunes
  • Google

Am 21. Dezember lohnt sich der Blick in den Sternenhimmel, denn dann kommt es zu einem Ereignis, das sich so erst 2080 wiederholen wird: Es verschmelzen Jupiter und Saturn – natürlich optisch und nicht nicht in echt. Die Astrophysikerin Carolin Liefke erklärt, was da genau am Himmel passiert, und wie wir das Aufeinandertreffen der Planeten beobachten können.

So wie die Erde bewegen sich auch Jupiter und Saturn um die Sonne. Da der Jupiter aber ein bisschen schneller ist, kommen sich die beiden Planeten circa alle 20 Jahre mal mehr und mal weniger nahe, sagt Carolin Liefke, Astrophysikerin am Heidelberger Haus der Astronomie. Dieses Jahr würden sich die beiden Himmelskörper besonders nahekommen.

Himmelsereignis mit bloßem Auge sichtbar

Besonders hell leuchten werde am Nachthimmel zwar nichts, aber allein zu sehen, wie nahe sich beide Planeten kommen, sei ein hübscher und erfreulicher Anblick - und vor allem mit bloßem Auge erkennbar, so Carolin Liefke.

"Jupiter und Saturn rücken halt einfach nahe, das ist ein hübscher Anblick, und das kann man problemlos mit bloßem Auge erkennen."
Carolin Liefke, Astrophysikerin

Ob wir das Ereignis tatsächlich beobachten können, hängt natürlich vom Wetter ab. Sollte es am Montag nicht klappen, dann hätten wir auch in der Nacht vor oder nach Montag die Gelegenheit, so die Astrophysikerin. Dann sei der Abstand nur minimal größer.

Blick in Richtung Südwesten, direkt nach Sonnenuntergang

Wer Jupiter und Saturn sehen möchte, sollte bei klarem Wetter und direkt nach Sonnenuntergang in Richtung Südwesten schauen. Der Jupiter sei nach dem Mond der hellste Punkt am Himmel und darum gut sichtbar. Sobald es dann ein bisschen dunkler werde, erscheine in unmittelbare Nähe der Saturn, sagt Carolin Liefke.

"Einfach mal einen Blick in Richtung Südwesten werfen abends nach Sonnenuntergang und zwar wirklich unmittelbar. Der Jupiter ist so ziemlich das hellste nach dem Mond, was am Himmel sichtbar wird."
Carolin Liefke, Astrophysikerin

Wer das Ereignis jetzt verpasst, der habe in etwa 20 Jahren zwar wieder eine ähnliche Gelegenheit. Doch so schön und nahe, wie es jetzt zu beobachten sei, das werde erst in 80 Jahren wieder möglich sein, sagt Carolin Liefke.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren  Datenschutzbestimmungen.