Noch gut vier Wochen, dann ist Bundestagswahl! Der Wahlkampf ist in vollem Gange und die Parteien kommen auch zum Hausbesuch zu potenziellen Wählern. So auch Philipp Tacer von der SPD. Wir waren dabei, als er an Türen geklingelt hat.

Bundestagskandidat Philipp Tacer von der SPD geht zurzeit von Tür zu Tür - um Wahlkampf zu machen. Mehrere Dutzend Hausbesuche schafft er an einem Nachmittag. Die Reaktionen, die Tacer auslöst, wenn die Tür aufgeht, sind sehr unterschiedlich.

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Tacer erzählt, bei den Besuchen würde man langjährige SPD-Wähler treffen, aber auch Menschen, die die Tür direkt wieder schließen, wenn sie sehen, wer da steht. Manchmal stößt er an der Tür auf junge Leute, die es spannend fänden, dass da ein Politiker an der Tür steht, den sie sonst nur vom Wahlplakat kennen.

"Es geht nicht darum, dass ich die Leute katholisch machen will, wenn ich an Ihrer Tür klingel, sondern darum, Präsenz zu zeigen."
Philipp Tacer, Bundestagskandidat für Düsseldorf-Nord

Auf gut Glück ziehen die Wahlkämpfer übrigens nicht los: Die CDU hat für den Wahlkampf zum Beispiel eine App entwickelt, die zeigt, in welchen Gegenden es sich lohnen könnte zu klingeln. Auch bei der SPD gibt es im Wahlkampf einen Online-Planer. Darin steht, in welchen Straßen es einen hohen SPD-Anteil gibt oder wo die Wahlbeteiligung vielleicht nicht so hoch ist. Tacer geht dann in diese Straßen, um Menschen für seine Partei zu begeistern. Und das dauert dann manchmal ein bisschen länger als die drei Minuten, die empfohlen werden.

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