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25 freie Journalisten haben sich zu den Krautreportern zusammengeschlossen. In einem Monat wollen sie für 900.000 Euro für ein Online-Magazin starten. Google hat den Europäischen Gerichtshof sowie 400 europäische Verlage- und Internet-Akteure gegen sich. Wie beide Themen den Journalismus verändern, erklären euch Daniel Fiene und Herr Pähler.

Aus der Crowdfunding-Plattform Krautreporter soll ein eigenes Onlinemagazin werden. 25 Journalisten wollen es auf eigene Faust versuchen. Versprochen wird "ein tägliches Magazin für die Geschichten hinter den Nachrichten. Werbefrei, gemacht für das Internet, gegründet von seinen Lesern." Seit Dienstag wird Geld gesammelt. Gesucht werden 15.000 Leser, die 60 Euro für ein Jahr bezahlen.

Lob von Frank Schirrmacher

Sogar FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher lobt sogar das Projekt: "Viele Verlagsleute hatten aber Angst, das Gleiche zu sagen, aus Angst, als altbacken zu gelten. Nun kommt es als Revolution daher. Dafür bin ich richtig dankbar"

Zu wenige Frauen

Es gibt aber auch Kritik: Zu wenige Frauen seien unter den Autoren. Es gebe zu wenig Informationen über das, was uns in dem neuen Onlinemagazin erwartet. Ihr habt die Gelegenheit eure Fragen an das Projekt beantwortet zu bekommen, denn Mitinitiator Sebastian Esser ist zu Gast.

Kampf gegen Google

Es war keine gute Woche für Google: Erst die Schlappe vor dem Europäischen Gerichtshof, und dann die Ankündigung einer Klage von 400 europäischen Verlagen und Internet-Akteuren, um gegen eine Monopolstellung des Konzerns vorzugehen. Daniel Fiene und Herr Pähler klären, wie dieser Kampf gegen Google auch die Arbeit von Journalisten verändern wird.

So könnt ihr mitmachen: