Gerade der afrikanische Wels gilt als genügsam, schnell wachsend und nahrhaft. Er gilt als ideal, um ihn in Aquakulturen zu züchten.

Manche nennen ihn den "Frikadellenfisch". Er kann in Aquakulturen, also in Massentierhaltung gezüchtet werden und sein Fleisch lässt sich vielseitig verwenden. Auch in Deutschland gibt seit einigen Jahren Welsfarmen, in Mecklenburg-Vorpommern züchten zum Beispiel drei Brüder Welse.

"Bis zu 1300 Fische kommen in ein Becken."
Andreas Hohloch, Wels-Züchter

Noch nicht in den Supermarkt-Regalen

In die großen Supermarkt-Regale hat es der Fisch in Deutschland aber noch nicht geschafft. Natürliche Bedingungen findet der Wels in Deutschland übrigens nicht vor, die Aquakulturen brauchen Wassertemperaturen um die 28 Grad, damit die Zucht auch funktioniert.

Mehr Fisch im Futter als die Zucht hergibt

Der Wels ist ein Raubfisch. Wenn er gezüchtet wird, muss das Futter eine ordentliche Portion an Fischmehl und -öl enthalten. Und letztlich bedeutet es, dass die Auqakultur letztlich mit mehr Fisch gefüttert werden muss als sie anschließend hergibt.

"Das Fleisch ist sehr fest und zerfällt nicht auf dem Grill, er ist sehr Geschmacks-arm, man muss ihn gut würzen."
Andreas Hohloch, Wels-Züchter