Ann-Kathrin Büüsker hat ein Problem: Sie kommt meistens zu früh. Und ihre Freunde? Die kommen gerne zu spät. Dabei geht für Ann-Kathrin eine Menge Lebenszeit verloren. Die Lösung für alle: pünktlich sein.

Ann-Kathrin hat mit der Psychologin Gabriele Klaes-Rauch über das Phänomen der zu spät kommenden Freunde gesprochen. Die meint: Wer zu spät kommt, will sich gegen das Gefühl "Ich muss" wehren. Zu spät kommen, ist also eine Art Rebellion gegen bestehende Regeln.

Blöd nur, wenn andere darunter leiden, gute Freunde zum Beispiel. Viele Menschen unterscheiden übrigens zwischen Job, wo sie pünktlich sind, und Privatleben, wo sie notorisch zu spät kommen.

Strategien gegen Unpünktlichkeit

Gegen Unpünktlichkeit gibt es aber ein paar hilfreiche Tipps:

  • das eigene Zeitgefühl schulen, eine Uhr tragen, zuhause Uhren aufhängen
  • Struktur in den eigenen Alltag bringen
  • Zeitpuffer einplanen
  • Prioritäten setzen: wenn man los muss, muss man los und nicht erst noch die Waschmaschine ausräumen
  • Anderen erzählen, dass man an seiner Pünktlichkeit arbeitet