Das zeigt der Europe Cities Report von diesem Jahr, den die Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat. Dabei geht es einmal um das Thema Hitze. Städte mit ihren vielen bebauten Flächen heizen sich stärker auf und halten Wärme länger als ländliche Regionen. Es gab in den letzten zehn Jahren auch deutlich mehr hitzebedingte Todesfälle in fast allen europäischen Städten als in den 1990er Jahren.
Auch die Zahl der Tage, an denen Leute in der Stadt giftigen Rauch von Flächenbränden eingeatmet haben ist gestiegen, vor allem in Süd- und Osteuropa. Außerdem fördert die Erderwärmung besonders in Städten die Ausbreitung von tropischen Krankheiten wie Dengue-Fieber. Und: Mit dem Klimawandel nimmt die Pollenbelastung und damit das Allergie-Risiko in Städten zu. Auf der anderen Seite sind Stadtbäume wichtig, um die Folgen des Klimawandels abzufedern, betonen die Forschenden. Davon gibt es allerdings in den meisten europäischen Städten nicht genug.
