Das schreiben Forschende von der Uni Yale in den USA im Fachmagazin Cell Press Blue. Untersucht haben sie das nicht an einer echten Nase. Für ihre Studie hat das Team aus Stammzellen menschliches Nasengewebe im Labor gezüchtet - unter anderem, weil in einer echten menschlichen Nase auch immer Immunzellen stecken. Die künstliche Labornase hatte also keine Immunzellen, dafür aber beispielsweise Zellen, die Schleim produzieren oder Zellen mit haarähnlichen Strukturen.
Als die Forschenden ihre Labor-Nase einem Rhinovirus aussetzten, fingen die Zellen an, Immunbotenstoffe zu produzieren. Dadurch wurden gesunde Nachbarzellen vor dem Virus gewarnt und konnten das Virus oftmals abwehren. Und wenn nicht, sorgte eine zweite Abwehrreaktion dafür, dass die Viren mit Schleim und Sekret abgewehrt werden. Die Forschenden sagen: Wie schnell die Zellen in der Nase reagieren, bestimmt, ob und wie krank jemand wird - nicht der Erreger selbst.
