An Weihnachten ist wieder eine Reihe von Eruptionen losgegangen, der Ätna spuckte Aschewolken und Lava. Lavaströme sind kilometerlang die Hänge runtergeflossen. Zur Sicherheit haben die sizilianischen Behörden dann neue Regeln für Ausflüge zu dem Vulkan verhängt - Und die sorgen jetzt bei den Vulkanguides für Ärger. Die Bergführerinnen und -führer streiken, zum ersten Mal seit Jahrzehnten.
Dutzende von ihnen haben vor dem Ätna demonstriert. Sie nannten die neuen Beschränkungen "übertrieben" und beschwerten sich, dass sie nicht richtig arbeiten können. In den nächsten Tagen wollen sie weiter streiken.
Die neuen Regeln erlauben Ausflüge am Ätna nur bis zur Dämmerung - und die Guides dürfen Schaulustige nicht näher als 200 Meter an den Lavastrom ranführen. Aus Sicht der Vulkanguides fließt die Lava aber schon wieder langsam genug, um wie früher auch von näher dran sicher beobachtet werden zu können. Das italienische Nationale Institut für Geophysik hat diese Woche gesagt, dass der Ätna-Ausbruch noch andauert und die Lava langsam abkühlt.
