Die Forschenden kamen darauf, als das Virus 2023 unter Rußmangaben-Äffchen in einem Nationalpark in der Elfenbeinküste ausbrach. Derselbe Virusstamm war dort drei Monate vorher bei einem toten Feuerfußhörnchen entdeckt worden.
Hörnchen stehen schon länger im Verdacht, ein potenzielles natürliches Reservoir für das Mpox-Virus zu sein. Erstmals wurde das Virus 1985 in einem Seilhörnchen in der Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Bei einem anderen Ausbruch 2003 wurden Eichhörnchen als Urspung der Affenpocken verdächtigt. Die Studie im Fachmagazin Nature liefert nun erstmals einen Nachweis für diese Hypothese.
Die Forschenden sagen: Jetzt, wo man eine tierische Virusquelle identifiziert hat, kann man Maßnahmen ergreifen, um auch das Risiko einer Virus-Übertragung auf den Menschen zu verringern. Zum Beispiel könnte man Menschen, die mit Hörnchen und anderen Wildtieren in Kontakt kommen, für die Gefahr sensibilisieren.
