Jahrzehntelang wurden afrikanische Sprachen an den Rand gedrängt – Englisch, Französisch und Portugiesisch hatten Vorrang in der Bildung, Wirtschaft und Verwaltung. Jetzt scheint sich das Ganze langsam zu ändern.
Einige afrikanische Sprachen sollen jetzt wiederbelebt werden – angetrieben durch Afrikanerinnen und Afrikaner im Ausland. Zum Beispiel gibt es Online-Plattformen wo Sprachen per Videocall unterrichtet werden. Fachleute sagen, dass das was bringen kann und Sprachen möglicherweise vor dem Aussterben rettet.
Außerdem sollen KI-Systeme helfen, Kinderbücher und Lehrmaterial zu übersetzen.
Und es gibt auch politische Fortschritte: Die Afrikanische Union hatte schon vor ein paar Jahren Swahili als offizielle Arbeitssprache eingeführt. Das hat international das Ansehen dieser Sprache gesteigert. Swahili wird in weiten Teilen Ostafrikas gesprochen. Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es laut Unesco etwa bis zu 3.000 verschiedene Sprachen.
