Der weltweite Kampf gegen Aids läuft eigentlich gut: Die Zahlen der HIV-Infektionen und Aids-Toten sind auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren.

Das Uno-Programm zur weltweiten HIV- und Aids-Bekämpfung, Unaids, warnt aber davor, dass die Zahlen wieder hochgehen könnten. Hintergrund ist, dass inzwischen weltweit Gelder für HIV-Programme drastisch gekürzt worden sind.

Gelder um ein Fünftel zurückgegangen

Unaids sagt, dass internationale Hilfsgelder letztes Jahr um fast ein Fünftel zurückgegangen sind. Es stand damit so wenig internationales Geld für HIV-Programme bereit wie seit fast 20 Jahren nicht mehr.

Die Fachleute warnen, dass die Kürzungen die HIV-Bekämpfung in vielen Ländern unsicher macht. Und sie sagen auch, dass das Ziel, Aids bis 2030 als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit zu beseitigen, damit in Gefahr ist.

Letztes Jahr haben sich weltweit 1,2 Millionen Menschen mit dem HI-Virus neu infiziert.