Im US-Bundesstaat Alabama hat die Gouverneurin das Todesurteil gegen einen 75-Jährigen jetzt umgewandelt - zu lebenslanger Haft. Der Mann sollte eigentlich diese Woche hingerichtet werden. Die republikanische Gouverneurin sagt, dass sie die Todesstrafe in dem Fall nicht gerechtfertigt findet, weil der Mann das Opfer nicht getötet hat.
Der 75-Jährige sollte hingerichtet werden, weil er bei einem Raubmord Anfang der 90er Jahre dabei war. Solche Urteile können in Alabama verhängt werden, was immer wieder kritisiert wird. Sogar die Tochter des Mordopfers hat Medien gesagt, dass sie das Todesurteil gegen den Mann falsch fand. Niemand habe ihr erklären können, warum ein Mann hingerichtet werden sollte, der ihren Vater gar nicht getötet hat. Außerdem hatten Tausende Menschen in den USA eine Gnadenpetition für den Mann unterschrieben.
Über den Fall berichtet unter anderem NBC News.
