Warnungen vor einem Krankheitsrisiko durch Alkohol sind möglicherweise umso erfolgreicher, je konkreter sie sind.
Es geht um eine Studie unter anderem von der Universität Stanford aus den USA: Da sind Warnungen auf Alkoholflaschen vorgeschrieben. Zum einen wird auf die Risiken für Schwangere hingewiesen und darauf, dass man nicht betrunken Autofahren darf. Zum anderen gibt's den Hinweis, dass Alkohol "gesundheitliche Probleme verursachen kann".
In einer Studie mit mehr als 1.000 Testpersonen kam aber raus: Werden die Krankheiten konkret benannt, wirkt die Warnung offenbar eher. Getestet wurden zum Beispiel Hinweise auf Krebs und Lebererkrankungen.
In Deutschland sind keine Warnhinweise auf Alkoholflaschen vorgeschrieben. In der EU plant Irland, so etwas einzuführen.
