Eigentlich ist es ja so: Wenn man älter wird, dann steigt auch das Risiko für viele Krankheiten. Denn die Immunabwehr wird schlechter. Eine Grippe mit der man früher leicht fertig geworden ist, ist dann ein größeres Problem.
Forschende der Universität Osaka haben sich gefragt: Wie sieht denn das Immunsystem von Menschen aus, die 110 Jahre oder älter werden?
Eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheiten spielen die T-Zellen. Von denen gibt es zwei Typen: Helferzellen und Killerzellen. Es gibt da aber auch noch einen seltenen Hybrid-Typ, der kann beides erkennen und zerstören.
Überraschendes Ergebnis
Die Entdeckung der Studie: Wenn man die 100 knackt, dann vermehren sich diese Hybridzellen wohl schneller. In der Studie waren es im Schnitt fast ein Fünftel aller T-Zellen im Blut.
Das zeigt, das Immunsystem wird im hohen Alter offenbar nicht unbedingt einfach nur schwächer. Es kann sich nochmal umbauen und anpassen.
