Forschende aus der Schweiz haben das Blut von Hundertjährigen analysiert. In der Fachzeitschrift Aging Cell berichten sie, dass sich in ihrem Blut erstaunlich große Ähnlichkeiten zu jüngeren Menschen finden.
Konkret ging es um Proteine, die der Erstautor der Studie als "überraschend jung" bezeichnet. Sie beeinflussen zum Beispiel das Gewebe, spielen möglicherweise eine Rolle bei der Abwehr von Krebs oder sorgen dafür, dass Kohlenhydrate im Gleichgewicht sind. Die Forschenden sagen, dass ihre Ergebnisse langfristig dazu beitragen könnten, altersbedingte Gebrechlichkeit besser zu behandeln. Sie betonen aber auch, dass eine gesunde Lebensweise der wichtigste Faktor für ein langes Leben ist - also zum Beispiel gute Ernährung, körperliche Aktivität und soziale Kontakte.
