Rund vier Jahre nach dem Überfall auf die Ukraine kommt Russlands Kriegswirtschaft an ihre Grenzen. Das ist das Fazit einer Analyse vom Kieler Institut für Weltwirtschaft und einem schwedischen Institut.
Die Wirtschafts-Fachleute sagen, in den ersten Kriegs-Jahren war die russische Wirtschaft widerstandsfähiger als gedacht. Doch jetzt seien die Finanz-Reserven allmählich aufgebraucht. Die gerade hohen Öl- und Gaspreise seien nur vorübergehend noch eine Hilfe. Russland habe zu wenige Arbeitskräfte und durch die Sanktionen auch Probleme, an Technologie zu kommen. Gleichzeitig wächst Russlands Abhängigkeit von China, sagen die Fachleute. Nach ihrer Analyse wirken die westlichen Sanktionen gegen Russland durchaus - könnten aber noch schärfer durchgesetzt werden. Etwa gegen die Schattenflotte, also illegale Schiffe, mit denen Russland weiter Öl verschifft.
