Manche Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, fangen irgendwann doch wieder damit an. Der Hauptgrund dafür ist laut einer neuen Studie, dass diese Menschen es zu anstrengend finden, Nichtraucher zu bleiben.
Das Forschungsteam hat Daten von 2.000 Personen aus verschiedenen Ländern analysiert, die schon vor längerem mit dem Rauchen aufgehört hatten. Sie sollten angeben, wie viel Mühe sie das Nichtrauchen kostete, wie stark ihr Verlangen nach einer Zigarette war und wie zuversichtlich sie waren, dass sie dauerhaft mit dem Rauchen aufhören könnten. Rund neun Prozent rauchten zwei Jahre nach dem Start der Datenerhebung wieder. Und die Wahrscheinlichkeit dafür war bei denjenigen Testpersonen deutlich erhöht, die das Nichtraucher-Dasein besonders anstrengend fanden.
Die Forschenden sagen, diese Erschöpfung könnte man als Anhaltspunkt nehmen, um Menschen bei der Rauchentwöhnung besser zu unterstützen. Die Studie ist im Fachjournal Addiction erschienen.
