Das Meereis in der Antarktis hat sich diese Saison etwas erholt - nach mehreren Jahren mit starker Schmelze.
Das meldet das Nationale Schnee- und Eisdatenzentrum der USA. Auf der Südhalbkugel geht gerade der dortige Sommer zu Ende - und damit auch das jährliche Schmelzen des Meereises in der Antarktis. Am letzten Februartag wurde wahrscheinlich das saisonale Minimum der Eis-Fläche erreicht - jetzt baut sich das Eis langsam wieder auf.
Diese Saison war die Schmelze nicht ganz so stark wie die vier Jahre davor. Das lag vor allem an starken Winden im Januar und Februar. Schwankungen sind ganz normal; generell wird das Antarktis-Meereis aber seit etwa zehn Jahren immer weniger. Das verstärkt die Erderwärmung, denn ohne reflektierendes Eis an der Oberfläche schluckt das Meer mehr Sonnenlicht und wird dadurch wärmer.
