Später hat sie unter anderem im Sudan fotografiert und gefilmt, das Volk der Nuba. Die Bilder wurden viel kritisiert, Riefenstahl wurde ein kolonialer und rassistischer Blick vorgeworfen und auch, dass die Menschen gar nicht informiert wurden, was mit den Bildern passieren sollte.
Mittlerweile hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Sammlung übernommen und sie jetzt auf einer Website neugeordnet. Der zuständige Leiter des Projekts sagte, es gehe nicht darum, die Nuba-Bilder nochmal zu publizieren, sondern darum, das gezeigte Volk einzubeziehen. Es gab mehrere Forschungsreisen in die Nuba-Berge für eine Zusammenarbeit. Eine beteiligte Anthropologin sagte, das Projekt habe den Nuba Handlungsmacht verliehen.
Dabei ist auch ein Film entstanden und es wird ab Mai in Berlin eine Ausstellung geben.
