Wer nicht von Mücken gestochen werden will, der sprüht oder schmiert sich mit einem Mückengift ein.

Allerdings: Manche davon wirken immer schlechter, weil Moskitos Resistenzen entwickeln. Wie das bei Gelbfiebermücken genau funktioniert, haben Forschende aus Indien jetzt untersucht.

Im Fachmagazin Frontiers in Tropical Deseases berichten sie, wie Gelbfiebermücken blitzschnell spezielle Eiweiße zur eigenen Abwehr gegen Gifte herstellen. Das Enzym Beta-Esterase spielte dabei die Hauptrolle und half dabei, das Insektizid im Körper der Mücken zu neutralisieren. Die Forschenden sagen, dass diese biochemische Abwehr ein Frühwarnzeichen ist für eine vollständige Resistenz.

Sie empfehlen deshalb, Wirkstoffe in Anti-Mücken-Mitteln rechtzeitig zu wechseln. Dann könnten Mücken auch Abwehrkräfte wieder verlieren.