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Es ist ein großes Problem, das sich immer weiter ausbreiten könnte: Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft, weil sie resistent geworden sind.

Wissenschaftler forschen schon länger daran, wie sich diese Antibiotika-Resistenzen genau ausbreiten und Forscher aus China schreiben jetzt, dass auch Fischfutter eine Rolle spielen könnte. Sie haben das Wasser in der Nähe von Fischfarmen untersucht und festgestellt, dass im Meeresboden dort besonders viele resistente Bakterien vorkommen. Das war auch der Fall, wenn die Fischfarmen ohne Antibiotika gearbeitet haben. Deshalb haben die Forscher dann das Fischfutter unter die Lupe genommen, das die meisten Farmen sich liefern lassen. Und siehe da: In jedem Fischfutter haben die Forscher zwischen sechs und elf verschiede Antibiotika nachgewiesen.

Die Konzentration lag zwar unter den erlaubten Grenzwerten, die Forscher sagen aber, dass auch das gefährlich sein könnte. Sie empfehlen, Fischfutter stärker zu erhitzen und stärker aufzupassen, dass sich Resistenzen nicht über die Nahrungskette ausbreiten.